Prägetechnologie

Prägetechnologie.

Ihr kompetenter Lösungspartner.

Act!

Exakte und wiederholgenaue Bewegungen.

Unter dem Begriff „Spritzprägen“ versteht man das Einbringen von thermoplastischer Kunststoffschmelze in ein leicht geöffnetes Werkzeug bei gleichzeitigem oder anschließenden Pressvorgang (=Prägen) über einen zusätzlichen Schließhub. Dieser zusätzliche Schließhub kann entweder über die Maschine oder über einen Prägestempel im Werkzeug erfolgen. Der dabei entstehende Werkzeuginnendruck verteilt sich flächig gleichmäßiger über die projizierte Bauteilfläche, meist mit dem Ziel, die Abformgenauigkeit und Maßhaltigkeit der Bauteile zu verbessern. Spritzprägeverfahren sind Niederdruckverfahren, so dass beispielsweise Einleger wie Dekore oder Metallinserts geschont werden. Gerade bei lichttechnischen Anwendungen können geringe Spritz- und Nachdrücke innere Spannungen minimieren, und so die optischen Eigenschaften maßgeblich beeinflussen. Eine geeignete Spritzgießmaschine muss deshalb nicht nur über eine hohe Flexibilität verfügen, sondern viel mehr auch über sehr exakte und wiederholgenaue Bewegungen.

  • ​​​​​​Flexibel
  • Präzise 
  • Reproduzierbar 
  • Fehlerfrei 

Neueste Spritzguss-Technologie.

  1. Schließen des Werkzeugs auf Prägespalt 
  2. Einspritzen der thermoplastischen Kunststoffschmelze 
  3. Verpressen des eingebrachten Schmelzekuchens 
  4. Kühlen und Entformen 

Maßgeschneidert für Ihre Anwendung.

  • Optische Anwendungen (z.B. Linsen, Streuscheiben, Scheinwerfer, Displays, etc.) 
  • Langfaserverstärkte Formteile (z.B. Türmodule, Unterbodenschutz, etc.) 
  • Dekorierte Bauteile (z.B. Zierblenden, Seitenverkleidungen, Handyschalen, etc.) 
  • Bauteile mit Oberflächenstrukturen (z.B. Fresnelstrukturen, Lotusoberflächen, etc.) 
  • Geschäumte Bauteile (z.B. Isolationsbauteile, Leichtbau, etc.) 
  • Bauteile mit Problemzonen (z.B. Lunkerbildung, Einfallstellen am Fließwegende, etc.) 

Ihr Nutzen.

  • Flexible Abläufe, exaktes Anfahren und Regeln der Schließe in verschiedenen Profilen und Stufen
  • Flächiges Nachdruckverhalten (Verbesserung von Maßhaltigkeit, Einfallstellen und Verzug)
  • Formfüllung > 100% schon in der Füllphase
  • Mögliche Spritzdruck- und Schließkraftreduktion
  • Reduktion von Orientierungen, Faserausrichtung und inneren Spannungen
  • Weniger Materialscherung
  • Verbesserte Entlüftung
  • Zu-, abschalt- und nachrüstbares Feature bei allen Standardspritzgießmaschinen

 

 

Ihr Ansprechpartner.

Thorsten Thümen
Senior Director Technology

 

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