Gehäuseteile

Duroplaste in der Elektronikindustrie

Polystopfer

BMC Stopfeinrichtung zur Duroplastverarbeitung

Polystopfer

BMC Stopfeinrichtung zur Duroplastverarbeitung

Polystopfer

BMC Stopfeinrichtung zur Duroplastverarbeitung

Nicht-rieselfähige Duroplaste/BMC

BMC ist ein glasfaserverstärkter Feuchtpolyesther, der meist in Ballenform geliefert wird. Es handelt sich dabei um eine nicht rieselfähige härtbare Formmasse, die durch das Eindicken von flüssigen ungesättigten Polyestherharzen mit Erdalkalioxiden hergestellt wird.

Vorteile

  • sehr gute Dimensionsstabilität
  • hohe Dauereinsatztemperatur
  • gute chemische Beständigkeit
  • sehr gute mechanische Eigenschaften
  • wirtschaftliches Preisleistungsverhältnis
  • gute elektrische Eigenschaften
  • bewährtes Verfahren

Das nicht rieselfähige Material macht eine angepasste Materialzuführung in die Plastifiziereinheit über eine spezielle Stopfereinrichtung notwendig. Mit Beginn des Plastifiziervorgangs dreht sich die Förderschnecke des Stopfers und fördert unter einem definierten Stopfdruck das BMC in den Plastifizierzylinder. Die Stopfersteuerung ist in die Maschinensteuerung integriert und ermöglicht eine Regelung des Stopfdrucks für eine konstante Materialzuführung. Die Plastifiziereinheit besteht aus einer an die BMC Verarbeitung angepassten Schnecke und einem über flüssige Medien temperierten Zylinder. Die Maschine verfügt über eine integrierte elektrische Werkzeugheizung um das Werkzeug auf einen Temperaturbereich von 140°C bis 200°C zu heizen und die Vernetzungsreaktion zu beschleunigen. Sobald der formstabile Zustand erreicht ist können die Formteile entformt werden.

Der Polystopfer zur Materialeinbringung (rechts) sowie die großen Absauganlagen über Stopfer und Werkzeugbereich sind die auffälligsten Unterscheidungsmerkmale zur Thermoplast-Spritzgießmaschine.